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Glossar B

Bestattungskosten

Was sind Bestattungskosten? Sie umfassen alle Ausgaben für Bestatter, Friedhof und Fremdleistungen. Erfahren Sie mehr über Zusammensetzung und Kostenträger.

Kurz erklärt

  • Definition: Bestattungskosten summieren alle finanziellen Aufwendungen, die im Rahmen einer Beerdigung für Dienstleistungen, Gebühren und Waren anfallen.
  • Funktion: Sie decken die Vergütung des Bestatters, die Nutzung der Friedhofsinfrastruktur sowie behördliche Auslagen und Fremdleistungen ab.
  • Relevanz: Die Kostenplanung ist ein zentraler Teil der Vorsorge, um Angehörige finanziell zu entlasten und Wünsche abzusichern.
  • Hamburg: In der Hansestadt beeinflussen vor allem die Gebührenordnungen der Friedhöfe (z. B. Friedhof Ohlsdorf oder Friedhof Öjendorf) und die Wahl der Beisetzungsart die Gesamtsumme.

Die Gesamtkosten setzen sich typischerweise aus drei großen Blöcken zusammen: den Eigenleistungen des Bestatters, den Friedhofs- und Krematoriumsgebühren sowie den Fremdauslagen. Eine transparente Aufschlüsselung hilft Hinterbliebenen, den finanziellen Rahmen realistisch einzuschätzen und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Kostenstruktur und Regelungen

Zusammensetzung der Kosten

Die Gesamtsumme einer Bestattung resultiert aus verschiedenen Posten. Den größten Anteil machen oft die Leistungen des Bestattungsinstituts aus, hierzu zählen die Überführung, die hygienische Versorgung und die Organisation der Abschiedsfeier. Hinzu kommen amtliche Gebühren für Sterbeurkunden beim Standesamt sowie Kosten für die Grabnutzung und Beisetzung auf dem Friedhof. Drittkosten entstehen durch externe Dienstleister wie Floristen, Trauerredner oder Steinmetze für das Grabmal.

Einflussfaktoren und Kostenträger

Maßgeblich für die Höhe der Ausgaben ist die gewählte Bestattungsart. Eine anonyme Bestattung oder eine Beisetzung im Wald ist in der Regel mit geringeren Friedhofsgebühren verbunden als ein klassisches Wahlgrab für eine Erdbestattung. In Hamburg variieren die Gebühren zudem je nach Trägerschaft des Friedhofs. Kostentragungspflichtig sind primär die Erben. Reicht der Nachlass nicht aus, werden die unterhaltspflichtigen Angehörigen herangezogen.

Häufige Fragen zu Bestattungskosten

Wer muss die Bestattungskosten bezahlen? +

Grundsätzlich tragen die Erben die Kosten der Beerdigung. Sollte das Erbe ausgeschlagen werden oder der Nachlass nicht ausreichen, sind die unterhaltspflichtigen Angehörigen in der Pflicht.

Sind die Kosten steuerlich absetzbar? +

Bestattungskosten können unter bestimmten Voraussetzungen als außergewöhnliche Belastung in der Steuererklärung geltend gemacht werden, sofern sie den Wert des Nachlasses übersteigen.

Was ist der Unterschied zwischen Friedhofsgebühren und Bestatterkosten? +

Bestatterkosten decken die Dienstleistung des Unternehmens wie Sarg, Überführung und Beratung ab. Friedhofsgebühren werden von der Friedhofsverwaltung für die Grabnutzung und die Beisetzung erhoben.

Gibt es finanzielle Unterstützung? +

Bei fehlenden Mitteln kann eine Sozialbestattung beim zuständigen Sozialamt beantragt werden. Auch Sterbegeldversicherungen dienen der finanziellen Absicherung.

Wie teuer ist eine Bestattung in Hamburg? +

Die Kosten hängen stark von den individuellen Wünschen und der Grabart ab. Pauschale Aussagen sind schwierig, da Friedhofsgebühren und Dienstleisterpreise variieren.

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