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Glossar B

Bestattungsinstitut

Was ist ein Bestattungsinstitut? Ein Dienstleister für die Organisation von Bestattungen, Behördengängen und Trauerfeiern. Erfahren Sie mehr zu Aufgaben und Wahl.

Kurz erklärt

  • Definition: Ein Bestattungsinstitut ist ein gewerblicher Dienstleister, der die organisatorische, handwerkliche und administrative Abwicklung eines Sterbefalls übernimmt.
  • Funktion: Es kümmert sich um die Abholung, hygienische Versorgung, Behördengänge sowie die Planung und Durchführung der Beisetzung und Abschiednahme.
  • Relevanz: Angehörige werden in einer emotionalen Ausnahmesituation entlastet, da der Bestatter komplexe Abläufe und Fristen koordiniert.
  • Hamburg: In Hamburg gibt es zahlreiche Institute in allen Bezirken wie Altona oder Harburg, die oft eng mit den lokalen Friedhöfen zusammenarbeiten.

Bestattungsinstitute fungieren als zentraler Ansprechpartner für Hinterbliebene. Sie koordinieren Termine mit Friedhofsverwaltungen, Krematorien und Floristen. Neben der akuten Hilfe im Todesfall bieten viele Häuser auch Beratung zur Vorsorge an, um Wünsche frühzeitig festzulegen.

Aufgaben und Bedeutung

Wichtige Dienstleistungen im Überblick

Die Aufgaben sind vielfältig und decken alle Schritte ab dem Eintritt des Todes ab. Primär geht es um die Abholung und Überführung des Verstorbenen sowie dessen hygienische Versorgung. Ein wesentlicher Teil ist die Erledigung von Formalitäten: Das Institut beantragt die Sterbeurkunde beim Standesamt und meldet Renten sowie Krankenkassen ab. Zudem beraten die Mitarbeiter bei der Wahl der Bestattungsart – sei es eine klassische Beisetzung im Sarg, eine Feuerbestattung oder eine Seebestattung.

Zusammenarbeit mit Friedhöfen und Behörden

Das Bestattungsinstitut ist das Bindeglied zwischen den Angehörigen und Institutionen. In Hamburg stimmen die Bestatter Termine mit den Friedhofsverwaltungen ab, beispielsweise für Beisetzungen auf dem Hauptfriedhof Altona oder dem Friedhof Bergstedt. Sie organisieren die Abschiedsfeier, bestellen Blumen und koordinieren Trauerredner oder Geistliche. Auch die Überführung in ein Krematorium wird vollständig durch das Institut organisiert.

Auswahlkriterien für Hinterbliebene

Die Wahl eines Instituts ist Vertrauenssache. Wichtige Faktoren sind Transparenz bei den Bestattungskosten und die räumliche Nähe, etwa im eigenen Stadtteil wie Rahlstedt oder Eimsbüttel. Ein seriöses Institut klärt im Vorgespräch detailliert über alle Posten auf und drängt nicht zu unnötigen Ausgaben. Die Mitgliedschaft in Fachverbänden kann zudem ein Hinweis auf geprüfte Qualität sein.

Häufige Fragen zum Bestattungsinstitut

Wann muss ich ein Bestattungsinstitut beauftragen? +

Dies sollte zeitnah nach der ärztlichen Feststellung des Todes geschehen. Meist erfolgt die Kontaktaufnahme innerhalb von 24 bis 36 Stunden, um gesetzliche Überführungsfristen einzuhalten.

Welche Unterlagen benötigt das Institut? +

Wichtig sind der Personalausweis des Verstorbenen, die Geburtsurkunde und der Totenschein. Bei Verheirateten wird zusätzlich die Heiratsurkunde benötigt, bei Geschiedenen das Scheidungsurteil.

Kann ich das Institut frei wählen? +

Ja, Angehörige haben die freie Wahl. Dies gilt unabhängig davon, ob der Sterbefall zu Hause, in einem Krankenhaus oder in einem Pflegeheim eingetreten ist.

Übernimmt das Institut alle Behördengänge? +

In der Regel ja. Sofern die entsprechenden Vollmachten und Originaldokumente vorliegen, erledigt das Institut die Abmeldungen bei Standesamt, Krankenkasse und Rentenversicherung.

Bieten Bestattungsinstitute auch Vorsorge an? +

Ja, die meisten Häuser beraten zu Vorsorgeverträgen. Damit können Wünsche zum Ablauf und zur Finanzierung schon zu Lebzeiten verbindlich geregelt werden.

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