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Abschiedsfeier

Was ist eine Abschiedsfeier? Sie ist die zeremonielle Würdigung eines Verstorbenen vor der Beisetzung. Erfahren Sie hier Details zu Ablauf, Orten und Gestaltung.

Kurz erklärt

  • Definition: Die Abschiedsfeier ist eine zeremonielle Zusammenkunft, bei der Angehörige und Freunde vor der Beisetzung gemeinsam des Verstorbenen gedenken.
  • Funktion: Sie dient der Würdigung des Lebens, spendet Trost durch Gemeinschaft und markiert den emotionalen Abschied.
  • Relevanz: Dieser bewusste Moment ist ein wesentlicher Schritt in der Trauerbewältigung und hilft, den Verlust zu realisieren.
  • Hamburg: Neben den staatlichen Friedhofskapellen (z. B. in Ohlsdorf) nutzen viele Hamburger auch private Abschiedsräume der Bestatter oder Kirchen.

Die Gestaltung der Feier ist heute sehr flexibel und reicht von streng religiösen Zeremonien bis hin zu individuellen, weltlichen Gedenkstunden. Ob die Feier am Sarg oder an der Urne stattfindet, hängt oft von der gewählten Beisetzung ab.

Details zur Abschiedsfeier

Ablauf und Gestaltung

Der Ablauf einer Abschiedsfeier folgt meist einer festen Struktur, lässt aber viel Raum für persönliche Wünsche. Typische Elemente sind musikalische Beiträge, eine Trauerrede und Rituale wie das Entzünden von Kerzen oder das Niederlegen von Blumen. Die Rede wird entweder von einem Geistlichen oder einem freien Trauerredner gehalten, den oft der Bestatter vermittelt. Auch Angehörige können Worte an die Trauergemeinde richten.

Orte und Räumlichkeiten in Hamburg

In Hamburg stehen für die Abschiedsfeier vielfältige Orte zur Verfügung. Klassisch sind die Kapellen auf den großen Friedhöfen wie dem Friedhof Ohlsdorf (z. B. Fritz-Schumacher-Halle) oder dem Friedhof Öjendorf. Alternativ bieten viele Bestattungsinstitute eigene, weltlich gestaltete Abschiedsräume an, die oft eine intimere Atmosphäre ohne Zeitdruck ermöglichen. Bei einer Naturbestattung kann die Zeremonie auch direkt im Friedwald oder RuheForst unter freiem Himmel stattfinden.

Zeitpunkt und Form

Die Feier kann vor der Einäscherung am Sarg stattfinden, was eine direkte Aufbahrung und Verabschiedung ermöglicht. Alternativ ist eine Trauerfeier an der Urne nach der Kremation möglich. Letzteres ist oft organisatorisch einfacher, da der Termin flexibler gewählt werden kann. Bei einer Feuerbestattung entscheiden sich viele Angehörige für eine Feier am Sarg, um den Verstorbenen noch einmal körperlich präsent zu wissen, bevor die Einäscherung erfolgt.

Häufige Fragen zur Abschiedsfeier

Wie lange dauert eine Abschiedsfeier? +

Meist dauert die Zeremonie zwischen 20 und 45 Minuten. Die genaue Länge hängt von der Anzahl der Redebeiträge und Musikstücke ab.

Ist eine Abschiedsfeier Pflicht? +

Nein, sie ist keine rechtliche Pflicht. Für den Trauerprozess wird ein bewusster Abschied jedoch meist dringend empfohlen.

Wer organisiert die Abschiedsfeier? +

In der Regel übernimmt das beauftragte Bestattungsinstitut die Organisation und Koordination in enger Absprache mit den Angehörigen.

Was kostet eine Abschiedsfeier? +

Die Kosten variieren stark je nach Ort (Kapellengebühr), Dekoration, Musik und Rednerhonorar. Eine pauschale Aussage ist ohne konkrete Planung kaum möglich.

Kann man die Musik selbst aussuchen? +

Ja, bei weltlichen Feiern ist die Musikwahl fast völlig frei. In kirchlichen Einrichtungen ist oft eine Absprache mit dem Pastor oder der Verwaltung nötig.

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